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Ladyboys werden "dritte Kategorie in Thai-Armee"

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Ladyboys werden im thailändischen Militär ab sofort nicht mehr als geistesgestört abgestempelt. Vielmehr wird die Armee für Transsexuelle eine „Dritte Kategorie“ einführen. In Thailand muss sich jeder Mann ab 21 zur Musterung beim Militär melden. Gegenwärtig werden Katoeys, wie Ladyboys in Thailand auch genannt werden, wegen „Geistesgestörtheit“ abgelehnt.
Schwule Bürgerrechtsbewegungen klagen seit Jahren, dass diese Einstufung bei der Musterung die Ladyboys ihr ganzes Leben verfolgt, vor allem wenn sie sich mit dem Armeezeugnis um eine Arbeitsstelle bewerben oder einen Bankkredit beantragen.
Generalleutnant General Somkiat Suthivaiyakij, der Leiter der Reserveabteilung beim Verteidigungsministerium sagte, dass die Armee mit sofortiger Wirkung auf die Einstufung als geistesgestört verzichten werde und statt dessen ein neues Wort für diese „dritte Kategorie“ finden wolle. Derzeit suche man nach einem Wort, das für Transsexuelle nicht diskriminierend sei.
Bis das Militär sich entschieden hat, wie die neue Kategorie zu nennen ist, wird man die transsexuellen Rekruten mit der Begründung ablehnen, sie litten an einer Krankheit, die nicht innerhalb von 30 Tagen zu behandeln sei.
„Das ist aber nur eine vorübergehende Lösung, bis das Verteidigungs- und das Innenministerium eine bessere Vokabel gefunden haben,“ sagte Somkit.
Um wirklich in die „dritte Kategorie“ zu fallen, müssen Ladyboys in Thailand sich alle drei Jahre bei der Armee melden und nachweisen, dass sie wirklich als Frauen leben. Die Musterung findet in Thailand jedes Jahr im April statt. Ladyboys stellen dabei weniger als 1 Prozent der Rekruten.

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Shemale Superstar Miriam Rivera kommt nur knapp mit dem Leben davon

English English versionIch bin immer noch völlig geschockt. Gestern abend sagte mir Nong Duu, dass sie auf Youtube ein Video gefunden habe, in dem berichet wird, dass mein Idol, der transsexuelle Superstar Miriam Rivera alias Miriam Xtravaganza von einem Homo-Hasser angegriffen und beinahe totgeschlagen wurde.

Ich konnte es nicht glauben. Wir haben Bilder von ihr in unserer Wohnung hängen und jetzt sollte sie dem Tode nahe sein?
Nong Duu und ich verbrachten gestern fast die ganze Nacht damit, das Internet nach weiteren Informationen über Miriams Gesundheitszustand zu durchforsten.

Transsexueller Superstar Miriam Riviera

Es stellte sich heraus, dass Miriam am 27. Februar letzten Jahres mit unzähligen Knochenbrüchen und inneren Blutungen in ein Krankenhaus einliefert wurde, nachdem sie von einem ihrer Freier mit einem Hammer schwer verletzt und aus dem vierten Stock ihres New Yorker Apartments geworfen wurde. Bei der Aufnahme ins Krankenhaus war Miriam bewusstlos und zu den mehrfach gebrochenen Armen und Beinen kam auch ein Hirntrauma.

Wer kann den nur so krank und pervers sein einen so schönen Menschen –sei es Mann, Frau oder Transsexuelle- mit einem Hammer zu verletzen? Das ist wie als würde jemand auf eine Blumenwiese gehen, sich die schönste Blume heraussuchen und sie zertreten.

Ich bin aber froh berichten zu können, dass Miriam wieder in Ordnung ist. Shemales sind halt stark und es braucht schon viel um uns unterzukriegen: Miriam wurde aus dem vierten Stock geworfen und läuft wieder.



Übersetzt aus dem Englischen. Original von Victoria vom Phet Ti Saam Ladyboy Blog

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Neue thailändische Verfassung bringt Ladyboys mehr Rechte

Schön, dass der erste Post in diesem Blog zu einem schönen Anlass geschrieben werden kann. In Thailand wrde ja vor kurzem über die neue Verfassung abgestimmt und der Enteurf fand eine Mehrheit in der Bevölkerung. Über den Inhalt der neuen Verfassung kann man ja denken, wie man will, aber sie ist in manchen Belangen sehr modern, besonders beim neuen Status der Ladyboys.
Bisher litten wir Katoeys immer noch darunter, dass, obwohl tausende von uns in Thailand als Frauen ander Gesellschaft teilnehmen, sich wie Frauen verhalten und oft auch geschlechtsangleichende Operationen hatten, wir nicht mit dem Titel Ms. oder Mrs. bezeichnet werden.

Ich fand das immer unfair, denn was kann man denn noch mehr tun um zu beweisen, dass man wirklich eine Frau ist.
Jetzt enthält die neue Verfassung aber einen Artikel, der geschlechtsspezifische Diskriminierung verbietet. Damit hat das Königreich Thailand sich asienweit im Bezug auf Katoys eines der modernsten Gesetze gegeben.

Artikel 30: Alle Personen sind vor dem Gesetz gleich und werden durch das Gesetz gleich geschützt. Frauen, Männer und Menschen mit anderen Geschlechtsidentitäten werden vor dem Recht gleich gestellt
Bemerkung: Die Bezeichnung "Menschen mit anderen Geschlechtsidentitäten" bezieht sich auf Homosexuelle, Transsexuelle und Transvestiten. Dennoch sieht das Gestz keine Shaffung eines neuen gesetzlichen Geschlechtes für diese Menschen vor.

Wir sind sehr dankbar für die Arbeit von Natee Teerarojjanapongs von der Thai Political Gay Group.

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Ladyboys dürfen im Mädchentrakt wohnen

Durch die neue Verfassung des Königreiches Thailand dürfen die Katoey an der Bangkoker Srinakharinwirot Universität jetzt im Mädchentrakt wohnen. Der Direktor der Hochschule Wiroon Tangcharoen war Mitglied der Verfassungsgebenden Versammlung gewesen, die die neue Verfassung ausgearbeitet hatte.

Für uns ist das eine gute Nachricht den man kann sich leicht vorstellen, wie unwohl man sich fühlt, wenn man nur unter Jungs wohnen muss, selber aber keiner ist.

Ich hoffe diese neue Regel der Srinakharinwirot Universität macht Schle und findet auch an anderen Unis Nachahmer. Wir berichten weiter darüber, wie sich alles enwickelt. Natürlich möchten wir auch Wiroon Tangcharoen für seine modernen und toleranten Ansichten danken.

Aus dem Englischen. Original von Nueng auf dem Phet Ti Saam Ladyboy Blog

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Ladyboys bloggen über Ladyboys

Um auch in der Blogosphaere nicht mehr Abseits zu stehen starteten mehrere, junge, thailaendische Transsexuelle, auch Gatoey oder Ladyboys genannt, einen Webblog ueber ihr Leben als Transsexuelle. Nach eigenem Bekunden wollen sie sich mit allem Befassen, was Transsexuelle angehe. Es solle dabei nicht um Sex gehen, sondern vielmehr darum, den Leuten die Scheu vor Transsexualitaet zu nehmen, erklaerte Autorin Nongduu in ihrem ersten Posting.

Der Link zum Ladyboy-Blog

Grüne wollen das Transsexuellengesetz reformieren

Die Grünen haben einen Gesetzentwurf zur Änderung des Transsexuellengesetzes (TSG) vorgelegt, mit dem das TSG nach den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts reformiert werden gruenesoll. Dies sei nötig, weil das TSG seit seinem In-Kraft-Treten am 1. Januar 1981 nicht mehr reformiert worden sei und viele seiner Regelungen nicht mehr dem heutigen wissenschaftlichen Kenntnisstand entsprächen. Ziel der Reform sei es, die Grundrechte Transsexueller in vollem Umfang zu verwirklichen, indem die tatsächliche Vielfalt von Identitäten akzeptiert werde, anstatt transsexuelle Menschen in vorgegebene Raster zu pressen und ihnen so das Leben zu erschweren.
Gesetz soll verfassungskonform werden
Das Bundesverfassungsgericht habe sich in mehreren Entscheidungen mit dem TSG beschäftigt und bestimmte Vorschriften für verfassungswidrig erklärt (queer.de berichtete). Es habe unter anderem festgestellt, dass für die rechtliche Bestimmung des Geschlechts der Menschen nicht deren äußere Geschlechtsmerkmale ausschlaggebend seien, sondern ihr subjektives Empfinden. Der Staat müsse dieses subjektive Geschlechtsempfinden respektieren.
Transgender statt Transsexuelle
In ihrem Gesetzentwurf schlagen die Grünen vor, dass der Ausdruck "Transsexuelle" durch den Ausdruck "Transgender" ersetzt werden soll, der breitere Akzeptanz finde. Für die Änderung des Vornamens soll künftig genügen, dass die Person sich auf Grund ihrer transsexuellen Prägung dem anderen Geschlecht zugehörig fühlt und nicht, wie bisher, seit "mindestens drei Jahren unter dem Zwang" stehe, entsprechend ihres Geschlechtsempfindens zu leben. Transsexuelle sollen die Möglichkeit haben, in der ihrem Empfinden entsprechenden Geschlechtsrolle zu leben, ohne sich im Alltag dritten und Behörden gegenüber offenbaren zu müssen. Nach dem Willen der Grünen sollen die Altersgrenzen für die Namens- oder Personenstandsänderungen aufgehoben werden. Außerdem könne auf die Beteiligung eines Vertreters des öffentlichen Interesses verzichtet werden, da sich gezeigt habe, dass eine missbräuchliche oder leichtfertige Inanspruchnahme dieser Änderungen nicht zu befürchten sei.

Der Gesetzesentwurf der Grünen als PDF-Datei

Quelle: queer.de

Transsexuelle bei Asia Games

Santhi-SoundarajanDie Silbermedaillengewinnerin des 800-Meter-Laufes der Frauen der Asia Games ist bei einem Geschlechtstest durchgefallen. Der 25-jährigen Santhi Soundarajan wurde deshalb die Medaille aberkannt. Das wurde dem Indischen Olympischen Komitee gestern mitgeteilt. Die Athleten sind nicht verpflichtet, derlei Geschlechtstests über sich ergehen zu lassen; sie könnten aber dennoch danach gefragt werden, berichtet die AP. Gewöhnlich sind ein Frauenarzt, ein Psychologe und zwei Experten für innere Medizin daran beteiligt. Ein indischer Funktionär, der ungenannt bleiben möchte, sagte der AP, Soundarajan habe "abnormale Chromosomen". Es sei so gut wie sicher, dass sich die Athletin keiner Geschlechtsanpassung unterzogen habe.

Quelle: queer.de
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New York macht Rückzieher bei liberalem TS-Gesetz

Die New Yorker Gesundheitbehörde hat ihre Ankündigung zurückgenommen, nach der den New Yorker Bürgern das Recht zugesprochen worden wäre das im Pass eingetragene Geschlecht zu ändern ohne sich einer Geschlechtsangleichenden Operation unterzogen zu haben.
Der Gesundheitsbeauftragete der Metropole,Thomas Frieden, sagte, die Angelegenheit bedürfe zusätzlicher Planung um sicherzustellen, das man nicht mit Bundesgesetzen in Konflikt komme.

Wie fast überall in den USA, ist es auch in New York möglich, nach der Geschlechtsangleichenden Operation eine entsprechende Geburtsurkunde ausgestellt zu bekommen.

Die Gesundheitsbehörde der Stadt hatte im September vorgeschlagen den Verfahrensweg für die Personenstandsänderung zu liberalisieren. Damit sollte auch Menschen, die gegengeschlechtliche Behandlungen außerhalb der Genitaloperation durchführen ließen, die Möglichkeit gegeben werden ihre Dokumente ändern zu lassen.

Nach der neuen Politik könnten beispielsweise Personen, die gegengeschlechtliche Hormone nehmen, ihren Geburtseintrag in das gewünschte Geschlecht ändern lassen.
Obwohl die fortschrittliche Gesetzesinitiative fürs Erste verschoben wurde, erließ das Gesundheitsamt jetzt eine Verfügung, die festschreibt, dass Transsexuellen nach ihrer Geschlechtsangleichenden OP die Änderung des geschlechts in ihren geburtsakten zusteht. Bisher bestand lediglich die Möglichkeit sich ein neues Dokument austellen zu lassen in dem die ANgaben zum geschlecht einfach weggelassen worden waren.

Der Transgender-Anwalt, Cole Thaler, zeigte sich dennoch enttäuscht über den Rückzieher der Gesundheitsbehörde.
"Einige Transsexuelle können einfach aus gesundheitlichen Gründen keine Geschlechtsangleichende Operation durchführen lassen. Ich hoffe, dass die Zukunft uns bald eine fairere behandlung solcher Menschen ermöglicht."

In Spanien gilt bereits ein Transsexuellengesetz, wie es von den New Yorker Behörden angedacht war.

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