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Indien: Jugend gegen Homosex-Verbot

Neu-Delhi - Einer Umfrage der "Hindustan Times" zufolge ist eine Mehrheit der jungen Inder für die Aufhebung des Verbots von Homo-Sex. Demnach wollen 31 Prozent der 15- bis 25-Jährigen gleichgeschlechtlichen Geschlechtsverkehr weiterhin verbieten, 52 Prozent wollen das Gesetz aber abschaffen.



17 Prozent machten keine Angaben oder waren sich unsicher. Der Strafrechtsparagraf 377 wurde 1861 von den britischen Kolonialherren eingeführt - das Strafmaß ist bis zu zehn Jahre Gefängnis. Im Juli erst hat die staatliche indische HIV-Präventionsgruppe die Aufhebung des Gesetzes verlangt, weil es Homosexuelle in den Untergrund treibe und so für HIV-Aufklärung unerreichbar mache. Zudem haben sich vor gut einer Woche führende Schriftsteller, Künstler, Akademiker und Rechtsanwälte in einer Initiative für die Abschaffung des "archaischen und brutalen Gesetzes" eingesetzt.


Quelle: queer.de

Transsexuelle: Kirche diskriminiert mich

Düsseldorf - Eine 47-jährige transsexuelle Theologin hat die evangelische Kirche der Diskriminierung bezichtigt. In Düsseldorf übergab am Mittwoch Karin Kammann aus Wachtendonk (Kreis Kleve) dem Pressesprecher der rheinischen Kirche "16 Thesen zum Gehorsam gegenüber der Kirche", legte demonstrativ ihren Talar ab und verbrannte eine Brief, in dem ihr die Ordination aberkannt wurde.

Sie beschuldigte ihren ehemaligen Arbeitgeber, ihr keine Gemeindepfarrerstelle gegeben zu haben, weil sie transsexuell ist. Kammann unterzog sich 1988 einer Geschlechtsanpassung, wurde 1993 als erste und einzige Transsexuelle ordiniert, bewarb sich aber in der Kirche erfolglos, während sämtliche Kommilitonen Stellen erhalten hätten. Sie arbeitete in Sonderdienstellen, in denen sich aber keine Aufgaben für sie fanden, berichtet die Nachrichtenagentur epd. 1999 klagte sie erfolgreich dagegen, 2000 lief ihr Arbeitsvertrag jedoch aus. Seitdem ist sie als freie Theologin und als Coach aktiv. Der Pressesprecher der rheinischen Kirche wies die Diskriminierungsvorwürfe zurück und drohte im Gegenzug mit einer Strafanzeige gegen Hammann, weil die in einem Brief Mitarbeiter "massiv bedroht" habe.

Kinder müssen bei TS-Lehrerin bleiben

Bei einem US-weit beachteten Fall wurde es fünf Eltern in Batavia (Bundesstaat New York) verboten, ihre Kinder wegen der Transsexualität einer High-School-Lehrerin in anderen Klassen anzumelden. Richard Stutzman, Chef der städtischen Schulen, sagte einem AP-Bericht zufolge, die Anträge seien völlig unbegründet. Die Lehrerin wird in diesem Schuljahr erstmals Frauenkleider tragen und soll mit "Frau" angesprochen werden. Sie werde jeder Klasse ihren Geschlechtswechsel kurz zu Anfang der Stunde erklären, dann wie gewohnt mit dem Unterricht fortfahren. In den USA sorgen derlei Fälle immer wieder für Publicity. Zuletzt war der Fall der 71-jährigen Grundschullehrerin Lily McBeth in den Schlagzeilen, die in New Jersey nach einer Geschlechtsanpassung weiter unterrichtete und wieder voll in den Schuldienst integriert wurde. Eltern hatten argumentiert, ihre Kinder könnten durch den Geschlechtswechsel psychologischen Schaden nehmen. Als Grund für die Resonanz der Schulen werden meist rigide Antidiskriminierungsgesetze angeführt.
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